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Meine Geschichte - aus Hilflosigkeit hin zu Zuversicht und innerer Stärke.

Aktualisiert: März 16


Schön, dass du dir 5 Minuten Zeit nimmst, um meine ganz persönliche Geschichte zu lesen.

Ich nehme dich mit, um an meinen Erfahrungen und Schlüsselmomenten teilzuhaben, die mich zu dieser starken Frau gemacht haben, die ich heute bin. Vielleicht findest du beim Lesen ein Stück von dir darin wieder, vielleicht kannst du dich aber auch gar nicht damit identifizieren. Völlig egal, was es bei dir auslöst, ich möchte dir dazu etwas Wichtiges sagen: Für mich gibt es kein Richtig und kein Falsch. Jede Person hat ihre eigene Wahrnehmung, und sieht diese aus ihren Augen. Nimm einfach das mit, was sich für dich stimmig anfühlt und den Rest kannst du gerne einfach bei mir lassen. ;-)


Ich wurde als Jüngste von 3 Kindern geboren, 4 Jahre nach meinem Bruder und 12 Jahre nach meiner Schwester, sozusagen das Küken unserer Familie. Zwar ein aufgewecktes und meist fröhliches Kind, gefühlt aber nie ganz dazu passend, meist störend und nur selten vollständig willkommen. Dies klingt jetzt etwas traurig, aber das ist lediglich MEINE Wahrnehmung, wenn wir meine Geschwister dazu fragen würden, hätten sie eine ganz andere Wahrheit, die für sie natürlich auch stimmt. Wie gesagt, kein Richtig und kein Falsch. Ich hatte grundsätzlich eine glückliche Kindheit. Ich lebte oft in meiner eigenen Welt und zog mich, bei den vielen Streitereien meiner Eltern in diese zurück. Dort fühlte ich mich sicher. Ich bildete damals dieses Verhaltensmuster als Schutz-Strategie. (Vielleicht weisst du dies bereits; zwischen 0-7 Jahren bilden wir all unsere Wahrheiten über uns selbst, die Anderen und die Welt. In diesen 7 Jahren entwickeln wir sozusagen unsere Überlebensstrategien, unsere Glaubens- und Denkmuster, und danach leben wir dann unbewusst, bis ins Erwachsenenalter, obwohl uns manche dieser Muster gar nicht mehr nützlich sind. Warum dies so ist, erzähle ich dir in meinem nächsten Video.) Ich fühlte mich oft hilflos und alleine, weil in meiner Realität, meine Familie sowieso keine Zeit für mich hatte, und somit zog ich mich noch mehr zurück - ein Teufelskreis.


Als ich älter wurde hatte ich diesen Glaubenssatz "Ich muss mich zurückziehen, um mich zu schützen und nur wenn ich alleine bin kann ich so sein, wie ich bin" in mir gespeichert und lebte unbewusst danach. Wenn es also turbulent wurde, zog ich mich in meine Welt zurück. Ich fühlte mich ausgelaugt, wenn ich länger mit Menschen unterwegs war. Wenn ich zum Beispiel wusste, heute Abend lerne ich neue Menschen kennen, war ich den ganzen Tag mega gestresst und machte mir tausend Gedanken. Ich war unsicher und hatte keinen Halt in mir. Als Kind habe ich nicht gelernt mit meinen Gefühlen oder starken Emotionen umzugehen, darum verdrängte ich diese meistens, weil es damals so am einfachsten war. Wie ich heute weiss: Verdrängtes kommt immer wieder an die Oberfläche, bis wir es wirklich zulassen und ehrlich hinschauen. Bei mir löste dies dann bald suchthaftes Verhalten aus.


Mit 13 fing meine Unzufriedenheit mit mir und meinem Körper an. Ich verglich mich mit meinen Schulfreundinnen und schnitt, in meiner Wahrnehmung, überhaupt nicht gut ab. Mit 14 fing ich an zu rauchen. Dann fühlte ich mich wenigstens ein wenig zugehörig und cool. Mit 15 wandelte sich dieses Suchtverhalten dann in ein ungesundes Essverhalten. So konnte ich meine hormonell bedingte Gewichtszunahme kontrollieren. Von meinem Ziel aber, einfach glücklich und zufrieden mit mir zu sein, war ich weit entfernt. All diese Ablenkungs- und Verdrängungsstrategien machten alles nur schlimmer.

Meine Selbstzweifel und meine Unsicherheit wuchsen. Ich fühlte mich meist nur noch wohl, wenn ich alleine war. Aber auch dann quälte ich mich mit meinen tausend wirren und selbstzerstörenden Gedanken. Mir fehlte der Halt. Ich wusste nicht wer ich war und wo ich hin wollte. Mir fiel es schwer, mich bei meinen Freundinnen und meiner Familie zu öffnen und mein wahres Ich zu zeigen. Dies führte dazu, dass ich mich - gemäss meinem unbewussten Glaubensmuster - noch mehr alleine gelassen fühlte.


Die Essstörung verlief wellenartig. Manchmal zeigte sie sich stärker, manchmal gar nicht. Eine Zeit lang entwickelte sie sich in eine Sportsucht oder in eine ganz strikte Diät. Der Ursprung war aber ganz klar immer derselbe; verdrängte Emotionen.


Mit 18 Jahren interessierte ich mich vermehrt für persönliche Weiterentwicklung und Meditation und las viele Selbsthilfebücher, mit dem Wunsch, endlich den Sprung aus diesem Teufelskreis zu schaffen. Ich wusste zwar bald, warum ich so war wie ich war und erkannte meine unglückliche Situation. Doch wirkliche Veränderung fand leider nicht statt.


5% an der Oberfläche - bewusst, der grosse Rest darunter - unterbewusst.

Nach einigen Therapien und Coachings erkannte ich dann endlich den Mechanismus des Unterbewusstseins, ein wichtiger Schlüsselmoment für mich. Mir wurde klar, warum sich keine wirkliche und nachhaltige Veränderung zeigen konnte. Unser gesamtes Bewusstsein wird zu ca. 95% durch unser Unterbewusstsein gesteuert, wo alle Glaubensmuster und Überzeugungen gespeichert sind (unterstützende, aber auch blockierende) und lediglich 5% steuern wir mit unserem Verstand. Wenn wir uns Wissen aneignen, ist dies zuerst in unseren 5% gespeichert. Ich wollte somit mit 5% Kraft meine 95% unbewussten Muster verändern. Das kann ja nicht funktionieren, oder dann nur sehr sehr langsam.


Wirkliche Transformation fand bei mir erst statt, als ich PSYCH-K® kennenlernte und für mich selbst anwandte. Damit konnte ich meine unbewussten Denkmuster transformieren in unterstützende wie: "ich fühle mich geliebt von meiner Familie und Freunden" oder "ich fühle mich unterstützt von meinem Umfeld", "ich liebe mich und meinen Körper" etc.

Ich hörte endlich auf mich mit meinen Gedanken und meinem alten Ich zu identifizieren. Schritt für Schritt löste ich tief-sitzende Muster auf. Und auch heute noch ist einer meiner grössten Ansprüche an mich, auch als Coach, mich stets weiterentwickeln und heilen zu können. Ich glaube, es ist ein stetiger Prozess und ich weiss auch, dass es immer leichter wird. Mein Leben und ich sind seitdem ruhiger geworden, ich bin klarer in meinen Entscheidungen und glücklicher denn je. Ich habe gelernt mich und andere auf einer tieferen Ebene zu verstehen und habe zu meiner Kraft gefunden. Ich bin zufrieden mit mir und mehrheitlich auch mit meinem Körper; meine Essstörung und mein suchthaftes Verhalten habe ich hinter mir gelassen. Zudem habe ich erkannt, dass Dankbarkeit ein wichtiger Schlüssel zur Selbstliebe und Selbstheilung ist. Wenn ich das hier so schreibe, erkenne ich so viele positive Erkenntnisse, die ich aus all meinen Erfahrungen mitnehmen konnte.


  • Jeder hat seine eigene Wahrnehmung, es gibt kein Richtig oder Falsch.

  • Es ist gut als Kind solche Schutz- Strategien zu entwickeln, und es ist gut als Erwachsener diese wieder loszulassen.

  • Verdrängte Emotionen zeigen sich immer wieder, bis wir sie endlich zulassen und ehrlich hinschauen.

  • Durch die Meditation: Wir sind nicht unsere Gedanken und nicht unsere Muster - keine Identifikation mit meinem altem ICH.

  • Wirkliche Transformation findet erst statt, wenn wir uns unser Unbewusstes bewusst machen und mit Methoden wie zum Beispiel PSYCH-K Glaubens- und Verhaltensmuster verändern.

  • Heilung und Weiterentwicklung werden immer leichter.

  • Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel zu Selbstliebe und Selbstheilung

  • Wir haben alles zu jeder Zeit in uns, um uns zu heilen und weiterzuentwickeln. Manchmal fehlt uns nur der Zugang dazu.


Ich möchte wirklich keine einzige Erfahrung ungeschehen machen in meinem Leben, egal wie schmerzhaft diese war, denn nur durch all das, bin ich heute so wie ich bin. Wichtig auf unserem Weg ist es, die Verzeihung zu praktizieren, damit wir alle Verletzungen loslassen können und erkennen, dass wir daraus lernen und wachsen dürfen.


Durch all diese Erfahrungen ist es mein Wunsch diese Erkenntnisse weiterzugeben, Andere dabei zu begleiten, sich selbst sein zu dürfen, blockierende Muster zu transformieren und endlich ihr volles Potenzial zu leben. Es ist theoretisch so einfach - man muss es nur machen und den Mut haben die volle Verantwortung für sein Leben zu übernehmen.


Übrigens die Beziehung zu meiner Familie hat sich seither ebenfalls enorm gewandelt. Wir haben ein gesundes und gutes Verhältnis zueinander.



Ich freue mich, wenn du mit mir deine Gedanken teilen möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute!